Personen

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Name Geburtsdatum Sterbedatum Biografie Portrait
Josef Šebek (1861–) 20. Dezember 1861 in Daleschitz, Böhmen [Dalešice, zu Neveklov, Tschechien] Der Maurergehilfe Josef Šebek, Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung, war nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1882 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) abgeschafft.
Mathias Šeda (1858–) 1858 in Tutschap, Böhmen [Tučapy, Tschechien] Der Schneidergehilfe Mathias Šeda war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv und wurde 1884 vorübergehend ausgewiesen.
Anton Sedlák (1860–) 1860 Der Schuhmachergehilfe Anton Sedlák wurde wegen der vom 1. bis 10. November 1882 andauernden so genannten Schusterkrawalle in Wien verurteilt.
Anton Seemann (1845–1915) 26. November 1845 in Graz, Steiermark 2. April 1915 in Graz, Steiermark Der Uhrmachermeister Anton Seemann war kurzzeitig als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Leoben (Steiermark) aktiv.
Josef Seifert (1844–1885) Ungefähr 1844 Juni 1885 in Olmütz, Mähren [Olomouc, Tschechien] Der Webergehilfe Josef Seifert war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung nur in Mähren [Tschechien und Slowakei] aktiv.
Gustav Seitz (1878–1946) 1878 15. September 1946 in Wien Neu
Johann Sekanina (1861–) Ungefähr 1861 in Mähren [Tschechien] Der Schuhmachergehilfe Johann Sekanina war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv.
Georg Semmer Der Papierfabrikarbeiter Georg Semmer war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Stuppach [zu Gloggnitz] (Niederösterreich) aktiv.
István Seregi Der Schuhmachergehilfe István Seregi war Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung und nur in Ungarn aktiv.
Franz Sernetz (1839–) 19. August 1839 in Windisch-Feistritz, Steiermark [Slovenska Bistrica, Slowenien] Der Schneidergehilfe Franz Sernetz war kurzzeitig als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Zágráb / Agram (Ungarn [Zagreb, Kroatien]) aktiv, wandte sich dann aber in Windisch-Feistritz (Steiermark [Slovenska Bistrica, Slowenien]) der Sozialdemokratie zu.
Theodor Sesula (1859–) 1859 Der Schuhmachergehilfe Theodor Sesula wurde wegen der vom 1. bis 10. November 1882 andauernden so genannten Schusterkrawalle in Wien angeklagt, doch zog der Staatsanwalt seine Anklage zurück.
Johann Ševčik (1858–) 19. Juni 1858 in Jenstein, Böhmen [Jenštejn, Tschechien] Der Tischergehilfe Johann Ševčik war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1884 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) für beständig abgeschafft.
Karl Siedl Der Bäckergehilfe Karl Siegl war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv.
Alois Siegel Der Webergehilfe Alois Siegel, vermutlich Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien, war am 15. Dezember 1883 als Unbeteiligter in das erste Attentat von Sozialrevolutionären in Wien involviert.
Johann Siegl (1859–1923) 2. November 1859 in Lichtenegg [zu Wels], Oberösterreich 25. Januar 1923 in Linz an der Donau, Oberösterreich Der Schuhmachergehilfe Johann Siegl war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv, von wo er 1885 ausgewiesen wurde, danach in Linz an der Donau (Oberösterreich), wanndte sich jedoch später der Sozialdemokratie zu.
Emanuel Šikl (1853–) 12. Januar 1853 in Schlan, Böhmen [Slaný, Tschechien] Der Bergmann Emanuel Šikl, Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung, war nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1883 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) abgeschafft.
Heinrich Simet Der Maler und Anstreicher Heinrich Simet, Mitglied des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten« und des Freidenkervereins »›Freigeist‹, Bund freier Menschen«, war in der anarchistischen Bewegung in Wien aktiv.
Justine Simeth Justine Simeth war 1919 eine Mitkämpferin von Ignaz Holzreiter (1894–1979) in Wien.
Josef Šip (1849–) 1849 Der Bergmann Josef Šip war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1883 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) abgeschafft.
Anton Sirani (1854–) Ungefähr 1854 Der Gelbgießer Anton Sirani – zunächst fälschlich als Tischler Josef Reinisch identifiziert – war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in der Steíermark aktiv, aus der er 1884 flüchtete.
Emanuel Skala (1852–) 5. September 1852 in Österreich Der in Böhmen gebürtige Kupferschmiedgehilfe Emanuel Skala, Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung, flüchtete aus Österreich-Ungarn in die USA.
Wenzel Skála (1859–) 20. Mai 1859 in Hudlitz, Böhmen [Hudlice, Tschechien] Der Bergmann Wenzel Skála, Schwager von Franz Choura (1852–1921), war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung nur in Böhmen [Tschechien] aktiv.
Karl Skerk (1848–) Ungefähr 1848 Der Schneidergehilfe Karl Skerk war einer der Verhafteten anlässlich der so genannten Schottenring-Demonstration 1883, eine wichtige Aktion der radicalen Arbeiterbewegung in Wien.
Gustav Skolaut (1851–) 1851 in Friedrichsdorf, Mähren [Bedřichov, zu Oskava, Tschechien] Der Eisendreher Gustav Skolaut war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv, von wo er 1884 ausgewieen wurde.
Franz Škopek (1861–1926) 2. Dezember 1861 in Horesedlo, Böhmen [Horosedly, zu Čkyně, Tschechien] 9. August 1926 in Linz an der Donau, Oberösterreich fehlt noch
Johann Skřivánek (1823–) Ungefähr 1823 in Gang, Böhmen [Kaňk, zu Kutná Hora, Tschechien] Der Bergmann Johann Skřivánek war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Böhmen [Tschechien] aktiv.
Lukas Skubel (1848–1906) 18. Oktober 1848 in Leifling / Libeliče [zu Neuhaus / Suha], Kärnten 5. Oktober 1906 in Wolfsberg / Volšperk, Kärnten

Der Sensenwerkarbeiter Lukas Skubel arbeitete in Kindberg (Steiermark), wo er sich der radicalen Arbeiterbewegung anschloss und Mitglied des »Arbeiter-Bildungsvereins in Kindberg« wurde. Am 14. und 15. August 1881 fand die dritte geheime Delegiertenkonferenz der »Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs« nahe Mürzzuschlag (Steiermark) statt.

Johann Šlechta (1855–) 28. Dezember 1855 in Sadska, Böhmen [Sadská, Tschechien] Der Spenglergehilfe Johann Šlechta, Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung, war nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1883 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) abgeschafft.
Philipp Sleik (1853–1919) 30. April 1853 in Sussawitsch / Žužače [zu St. Stefan im Gailtal / Štefan na Zilji], Kärnten 30. Oktober 1919 in New York City, New York, USA Der Schneidergehilfe Philipp Sleik war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Graz (Steiermark) aktiv, schloss dann aber der Sozialdemokratie an.
Johann Slezák (1851–1907) 6. August 1851 in Dobrženitz, Böhmen [Dobřenice, Tschechien] 3. März 1907 in New York City, New York, USA Der Tischlergehilfe Johann Slezák war ein wichtiger Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien, von wo er 1883 ins Exil in die USA flüchtete.
Karl Slonek (1855–1927) 27. Februar 1855 in Rudlitz, Mähren [Rudlice, Tschechien] 29. Oktober 1927 in Wien Neu Der Tischlergehilfe Karl Slonek war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv.
Adolf Sloup (1850–) 1850 in Bienendorf, Böhmen [Včelná, Tschechien] Der Tischlergehilfe Adolf Sloup war ein wichtiger Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien. Er flüchtete 1884 ins Exil in die USA.
Franz Smejkal (1850–) 1850 in Tischnowitz, Mähren [Tišnov, Tschechien]

Franz Smejkal, geboren in und zuständig nach Tischnowitz (Mähren [Tišnov, Tschechien]) abslovierte eine Lehre als Schmied und kam als Schmiedgehilfe nach Wien, wo er sich der radicalen Arbeiterbewegung anschloss.

Franz Smetana (1860–) Ungefähr 1860 in Doberschin, Böhmen [Dobříň, Tschechien] Der Kürschnergehilfe Franz Smetana stand zwar mit der tschechoslawischen radicalen Arbeiterbewegung in Wien in Verbindung, war aber nur in Böhmen [Tschechien] aktiv. Er wurde 1884 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) für beständig abgeschafft.
Johann Soini (1868–) 1868 Der Handlungslehrling Johann Soini wurde wegen der vom 1. bis 10. November 1882 andauernden so genannten Schusterkrawalle in Wien verurteilt.
Bernhard Sommer Der Gas- und Wasserleitungsmonteur Bernhard Sommer war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv.
Ludwig Sommer (1851–) 1851 in Hermanitz, Böhmen [Heřmanice, Tschechien] Der Tischlergehilfe Ludwig Sommer warein wichtiger Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien und nach seiner Ausweisung 1884 in Linz an der Donau (Oberösterreich). Ende 1884 flüchtete er ins Exil in die Schweiz.
Rudolf Sommer (1860–) 1860 in Wolfersdorf, Böhmen [Volfartice, Tschechien] Der Taglöhner und Fabrikarbeiter Rudolf Sommer war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1883 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) abgeschafft.
Kurt Sonnenfeld (1893–1938) 5. November 1893 in Wien Neu 15. März 1938 in Wien, Reichsgau Wien, Deutsches Reich [Wien, Österreich] Der Schriftsteller Kurt Sonnenfeld, Mitglied der »Vereinigung individualistischer Anarchisten«, der »Anarchisten-Vereinigung Revolution!« und des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten«, war in der anarchistischen Bewegung in Wien aktiv. Kurt Sonnenfeld. Porträtzeichnung von Die Ehen des Doktor Wank. Roman. (Titelzeichnung: Ludwig Schwarzer.) Linz – Wien: Ibis-Verlag [1946], 216 [224] S. Illustrator: Ludwig Schwarzer (1912–1989) in Kurt Sonnenfeld: Die Ehen des Doktor Wank. Roman. Linz – Wien: Ibis-Verlag [1946]
Hugo Sonnenschein (1889–1953) 25. Mai 1889 in Gaya, Mähren [Kyjov, Tschechien] 20. Juli 1953 in Mírov, Tschechoslowakei [Tschechien]

Um Hugo Sonnenscheins anarchischer Persönlichkeit auch nur annähernd gerecht zu werden, ist ein lexikografisch gehaltener Artikel wenig geeignet. Weder kann sein künstlerisches Schaffen differenziert betrachtet werden, noch seine Weltanschauung(en).

Hugo Sonnenschein. 1912. Zeichnung von Felix Albrecht Harta (1884–1967)
Franz Špaček (1862–) 1862 in Rusin, Böhmen [Ruzyně, zu Prag ‹Praha›, Tschechien] Der Schuhmachergehilfe Franz Špaček, Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung, war nur in Böhmen [Tschechien] aktiv und wurde 1882 aus Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) abgeschafft.
[?] Spaeth Der Schriftsetzer [?] Spaeth war zunächst in der anarchistischen Bewegung in Wien aktiv, übersiedelte aber nach dem Ersten Weltkrieg nach München (Bayern).
Andreas Spahl (1852–) 1852 in Fehéregyháza / Weißkirchen, Ungarn [Albeşti, Rumänien] fehlt noch
Wilhelm Thomas Spanner-Hansen (1860–) Ungefähr 1860 Der Maschinist Wilhelm Thomas Spanner-Hansen war einer der Verhafteten und gerichtlich Angeklagten anlässlich der so genannten Schottenring-Demonstration 1883, eine wichtige Aktion der radicalen Arbeiterbewegung in Wien.
Leopold Speta (1891–1917) 27. Oktober 1891 in Untersievering, Niederösterreich [zu Wien 19.] 13. April 1917 in Wien Neu Der Schriftsteller und Historiker Leopold Speta, vergessener Pionier der Döblinger Heimatforschung, stieß im Umfeld von Karl F. Kocmata (1890–1941) zur anarchistischen Bewegung in Wien.
Berthold Spiegel (1854–) 1854 in Gewitsch, Mähren [Jevíčko, Tschechien] Der Handschuhmachergehilfe Berthold Spiegel war ein wichtiger Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien, zog sich aber nach 1883 aus der Bewegung zurück.
Ferenc Spielmann (1867–) Ungefähr 1867 Der Schriftsetzer Ferenc Spielmann war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Budapest (Ungarn) aktiv.
August Spies (1855–1887) 10. Dezember 1855 in Landeck, Burg in Schenklengsfeld, Hessen 11. November 1887 in Chicago, Illinois, USA Der justizgemordete Journalist August Spies gilt als so genannter Haymarket-Märtyrer.
Leopold Spitzegger (1895–1957) 24. Dezember 1895 in Haag [Stadt Haag], Niederösterreich 15. November 1957 in Wien Neu fehlt noch
Leopold Springer (1858–) 13. Juli 1858 in Sievering, Niederösterreich [Wien 19.] Der Silberarbeiter Leopold Springer war als Anhänger der radicalen Arbeiterbewegung in Wien aktiv.
  • 1

    Ein Exemplar befindet sich im Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis in Amsterdam.

  • 2

    [Franz Brichta]: Aufruf!, in: Wohlstand für Alle (Wien), 2. Jg., Nr. 2 (17. Jänner 1909), S. [6].

  • 3

    [Anonym]: Notizen, in: Wohlstand für Alle (Wien), 2. Jg., Nr. 21 (7. November 1909), S. [8]. Vgl. auch die Rezension von [Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942]: Vom Büchertisch. [/] Hugo Sonnenschein, Närrisches Büchel, in: Ohne Herrschaft. Literarisches Beiblatt des »Wohlstand für Alle« (Wien), 3. Jg., Nr. 3 (März 1910), S. [4].

  • 4

    Vgl. Hugo Sonnenschein: Ichgott, Massenrausch und Ohnmacht. Die Utopie des Herostrat. (Umschlag von Rudolf Klima. Gedruckt in einer Auflage von 1000 numerierten Exemplaren in der Offizin von Moriz Frisch, Wien.) Paris – Wien: Verlag der freien Gemeinschaft »Utopia« 1910, 162 S. Illustrator: Rudolf Klima. Die Weiterverbreitung der Druckschrift wurde mit Erkenntnis des Landes- als Pressgericht Wien vom 14. Juni 1910 in Österreich verboten.

  • 5

    Vgl. [anonym]: Junger, schäumender Musenwein,  in: Ohne Herrschaft. Literarisches Beiblatt des »Wohlstand für Alle« (Wien), 3. Jg., Nr. 8 (August 1910), S. [1]–[4], darin »III. Hugo Sonnenschein«, S. [3]–[4].

  • 6

    Rede von Hugo Sonnenschein, abgedruckt in [anonym]: Aus der Internationale des revolutionären Sozialismus und Anarchismus. [/] Oesterreich, in: Ohne Herrschaft. Literarisches Beiblatt des »Wohlstand für Alle« (Wien), 2. Jg., Nr. 10 (16. Mai 1909), S. [5]. Er referierte übrigens auch bei der großen öffentlichen Versammlung von Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942) in »Alois Dimling’s Gasthaus« (Marie Dimling) in Wien 10., Laxenburger Straße 16.

  • 7

    [Anonym]: Aus der Internationale des revolutionären Sozialismus und Anarchismus. [/] Österreich. Wien, in: Ohne Herrschaft. Literarisches Beiblatt des »Wohlstand für Alle« (Wien), 2. Jg., Nr. 21 (7. November 1909), S. [7].

  • 8

    [Anonym]: Aus der Internationale des revolutionären Sozialismus und Anarchismus. [/] Nieder-Österreich. Wien. Gehetzt und geächtet!, in: Ohne Herrschaft. Literarisches Beiblatt des »Wohlstand für Alle« (Wien), 3. Jg., Nr. 20 (26. Oktober 1910), S. [5].

  • 9

    Vgl. die Rezension von Karl F. Kocmata (1890–1941): Literatur und Kunst, in: Neue Freie Worte. Organ zur Wahrung der Interessen aller ehrlich arbeitenden Stände (Wien), 2. Jg., Nr. 46 (6. September 1912), S. 7, und von Arthur T.: Vom Büchertisch. [/] Hugo Sonnenschein: Geuse Einsam von Unterwegs, in: Ohne Herrschaft. Literarisches Beiblatt des »Wohlstand für Alle« (Wien), 5. Jg., Nr. 8 (August 1912), S. [3].

  • 10

    Zitiert nach Karl-Markus Gauß (geb. 1954) / Josef Haslinger (geb. 1955): »Träumer ohne Schollensinn«. Nachforschungen über den Bruder Sonka, in Hugo Sonnenschein (Sonka): Die Fesseln meiner Brüder. Gesammelte Gedichte. Auswahl und Nachwort von Karl-Markus Gauß und Josef Haslinger. München – Wien: Carl Hanser Verlag 1984, S. 130–153, hier S. 134.

  • 11

    Vgl. Murray G[ordon] Hall (1947–2023): Österreichische Verlagsgeschichte 1918–1938. Band II: Belletristische Verlage der Ersten Republik. Wien – Köln – Graz: Hermann Böhlaus Nachf. 1985, S. 144–159.

  • 12

    Vgl. zum Beispiel Hugo Sonnenschein: Kraus oder die Kunst der Gesinnung, in: Neues Wiener Journal. Unparteiisches Tagblatt (Wien), 28. Jg., Nr. 9467 (14. März 1920), S. 4.

  • 13

    Vgl. Hugo Sonnenschein: Die goldenen Ritter der Freiheit oder Tschechoslovakische Demokratie. Tagebuch meiner Kuttenberger Haft. (Vorläufige Ausgabe.) Leipzig – Wien: Ver!-Verlag / Generalauslieferung »Literaria« 1921 (= Dritte der von K. F. Kocmata herausgegebenen Flugschriften »Stimmen aus der Zeit«. 3.), 119 S. Umschlagtitel: Die goldenen Ritter der Freiheit. Tagebuch meiner Kuttenberger Haft 1921.

  • 14

    Vgl. Hugo Sonnenschein: War ein Anarchist. Auswahl aus sieben Büchern. (1908–1919. Erstes und zweites Tausend.) Berlin: Ernst Rowohlt Verlag 1921, 52 S.

  • 15

    Wegen seines Parteibeitritts wurde gegen Sonnenschein als tschechoslowakischem Staatsbürger ein Ausweisungsverfahren eingeleitet, doch wurde nach einer Intervention seitens des sozialdemokratischen niederösterreichischen Landtagsabgeordneten Antonín Machát (1880–1967) der Akt einfach verschlampt, womit die Angelegenheit vorerst ihr ungeregeltes Ende fand.

  • 16

    Abgedruckt in [anonym]: Das Vagabundentreffen in Stuttgart. Vagabundische Pfingsten, in: Der Kunde. Zeit- und Streitschrift der Vagabunden (Stuttgart-Degerloch), 3. Jg., Nr. 1/2 (1929), S. 3–11, hier S. 10–11.

  • 17

    Vgl. Karl-Markus Gauß (geb. 1954) und Josef Haslinger (geb. 1955): »Träumer ohne Schollensinn«. Nachforschungen über den Bruder Sonka, in Hugo Sonnenschein (Sonka): Die Fesseln meiner Brüder. Gesammelte Gedichte. Auswahl und Nachwort von Karl-Markus Gauß und Josef Haslinger. München – Wien: Carl Hanser Verlag 1984, S. 130–153, hier S. 145–146.

  • 18

    Vgl. Sonka [d. i. Hugo Sonnenschein]: Erde, in: Fanal. Anarchistische Monatsschrift. Organ der Anarchistischen Vereinigung (Berlin), 5. Jg., Nr. 9 (Juni 1931), S. 204–205. Es ist dies übrigens die einzige Veröffentlichung Sonnenscheins in diesem Organ.

  • 19

    Zitiert nach Karl-Markus Gauß (geb. 1954) und Josef Haslinger (geb. 1955): »Träumer ohne Schollensinn«. Nachforschungen über den Bruder Sonka, in Hugo Sonnenschein (Sonka): Die Fesseln meiner Brüder. Gesammelte Gedichte. Auswahl und Nachwort von Karl-Markus Gauß und Josef Haslinger. München – Wien: Carl Hanser Verlag 1984, S. 130–153, hier S. 147.

  • 20

    Vgl. Sonka [das ist Hugo Sonnenschein]: Zeitgeister. Worte der Ordnung. Mit Zeichnungen von Gerd Arntz. Prag: Im Selbstverlag 1935 [recte 1936], [2] Bl. Illustrator: Gerd Arntz (1900–1988).

  • 21

    Vgl. Sonka [d. i. Hugo Sonnenschein]: Zeitgeister, in: Arbeiter-Zeitung. Organ der österreichischen Sozialdemokratie (Brünn), 1. Jg., Nr. 30 (15. September 1934), S. 7.